Beispiel CH, 2Πr

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CH hat einen 2Πr-Grundzustand, der 2Π1/2-Zustand ist der energetisch tiefere. CH ist gut durch Hunds Fall (b) beschrieben, da A nur etwa doppelt so groß wie B ist. Die Größe von A bewirkt aber, dass, besonders für kleine Werte, N keine "gute" Quantenzahl ist, dass also Übergänge mit ΔJ = 1 und ΔN = 0 (Spinrotationsübergänge) oder ΔN = 2 über beträchtliche Intensität verfügen.

Der Fit beruht auf den λ-Verdopplungsübergängen von (1) M. Bogey, C. Demuynck und J. L. Destombes, Chem. Phys. Lett. 100 (1983) 105–109; (2) C. R. Brazier und J. M. Brown, Can. J. Phys. 62 (1984) 1563–1578 und darin zitierten Arbeiten; dem N = 1 Spinrotationsübergang nahe 535 GHz von (3) T. Amano, Astrophys. J. 531 (2000) L161–L164; sowie den reinen Rotationsübergängen von (4) S. A. Davidson, K. M. Evenson und J. M. Brown, Astrophys. J. 546 (2001) 330–337.

Der neue Datensatz berücksichtigt (5) M. C. McCarthy, S. Mohamed, J. M. Brown und P. Thaddeus, Proc. Nat. Acad. Sci. 103 (2006) 12263–12268.

Die λ-Verdopplungsübergänge bestimmen nicht nur die entsprechenden Parameter, sondern auch die Hyperfeinstrukturkonstanten und tragen auch zu A bei. Die Übergänge in (3) und (4) legen A, B, γ sowie die Zentrifugalkorrekturen der beiden letzten Parameter fest.




Die alten Dateien aus dem Jahr 2000 sind auch erhältlich:
CH_alt.lin, CH_alt.par, CH_alt.int, CH_alt.fit, CH_alt.cat, CH_alt.out, CH_alt.egy, CH_alt.mrg, CH_alt.wvn.